Schon ihr Auftritt macht klar: Die neuen Scanias fürs Grobe sind hart im Nehmen. Die Schweden bessern entschlossen nach – bei Fahrwerk, Antrieb und vielen Details.Den Ruf wie Donnerhall haben sich die Schweden auf den Straßen Europas erworben. Doch was on road gilt, zählt abseits der Straßen nur wenig. Deutsche Bauunternehmer schätzen geräumige, aber ebenso robuste wie reinigungsfreundliche Kabinen, stabile Achsen und Rahmen sowie eine Vielfalt an möglichen Traktionsmodellen und Radständen. In diesem Geschäft dominieren nach wie vor MAN und Mercedes-Benz mit jeweils gewaltigen Bauprogrammen, beide Marken winken auch gleich noch mit einer diensteifrigen Werkstatt gleich um die Ecke.
„Aber das muss ja nicht so bleiben“, meinen jedenfalls die rührigen Marketingstrategen der schwedischen Marke Scania. Bis zuletzt hatten die Techniker aus Södertälje in kleinen Schritten nachgelegt. Beispielsweise das G-Fahrerhaus, das zu den erfreulichsten Kabinen am Markt zählt. Oder die besonders kräftigen Euro-5-Diesel, die noch ohne Adblue auskommen. Aber Scania möchte nur ungern hinter Bau-Actros, MAN TGS und Volvo FMX zurückstehen und holt jetzt zu einem größeren Streich aus.
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