Vorn originell und hinten praktisch – Fiat sortiert den Pritschenwagen zwischen Lieferwagen.Haben die Fiat-Entwickler alte Lassie-Filme gesehen? Und nun den Pick-up in moderner Form wieder zum Leben erweckt, auf dessen Pritsche der tapfere Collie in der früheren Kinderserie stolz thronte? Oder mögen sie Haubenwagen und haben einen stolzen LKW versehentlich zusammen mit der Kochwäsche in die Maschine gesteckt bis er ihnen prompt eingelaufen ist?
Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht – der Fiat-Transporter mit der ellenlangen Bezeichnung Doblò Cargo Work Up gehört in diese Rubrik. Fiat kombiniert das Plattformfahrgestell des Doblò Cargo mit einem Pritschenaufbau. Heraus kommt ein Transporter, der sich in kein Raster pressen lässt: vorne Lieferwagen mit langer Haube, hinten Pritschenwagen, drunter ein Pick-up. Klassenlos, konkurrenzlos.
Zäumen wir den Work Up von hinten auf, um ihm auf die Spur zu kommen. Da erstreckt sich eine Aluminiumpritsche von gut 4 m2. Die Bordwände klappen seitlich nicht ganz senkrecht hinunter, das erschwert trotz Klapptrittstufe den Zustieg. Vorn schützt ein stabiler Leiterträger mit Gitter und weiteren Zurrösen das Fahrerhaus, wartet auf Werkzeug oder Fracht. Obacht: Die höchsten Punkte ragen knapp über die 2-m-Linie. Der schlanke Fiat passt zwar in die Tiefgarage, schrammt dort aber die Decke auf.
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