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DUH und VCD fordern Filternachrüstung bei LKW PDF Drucken E-Mail
Freitag, 11. April 2008 09:21
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD), die gemeinsam auch die Allianz Pro Tempolimit gegründet haben, haben sich aktuell für eine Förderung von Nachrüstfiltern für LKW ausgesprochen. Nach Einführung der ersten Umweltzonen für PKW seien die meisten LKW und Transporter weiterhin ohne Rußfilter unterwegs, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch.

Dies sei besonders problematisch, da Nutzfahrzeuge für etwa die Hälfte der feinstaubbedingten Belastungen in den Städten verantwortlich seien. Dennoch setze die Politik, anders als bei PKW, keine Anreize zur Nachrüstung, bemängeln DUH und VCD. Sie schlagen vor, dass die Bundesländer die zweckgebundenen Steuereinnahmen für Diesel-PKW ohne Filter auch für eine Förderung der Nachrüstung bei Lastwagen und Transportern verwenden.

In einem ersten Schritt müssten leichte Nutzfahrzeuge, die eine PKW-Typgenehmigung aufweisen, in das bestehende steuerliche Förderprogramm zur Filternachrüstung aufgenommen werden. Es sei nicht erklärbar, warum ein gleiches Fahrzeug einmal gefördert und einmal nicht gefördert werde. Als zweiten Schritt wünschen sich DUH und VCD eine Ausdehnung der Maut-Pflicht auf alle Nutzfahrzeuge ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und eine Staffelung der Maut nach Schadstoffausstoß. „Wer weniger Feinstaub und Stickoxide ausstößt, sollte auch weniger bezahlen. So wird sich modernste Umwelttechnik schneller durchsetzen”, erläutert Müller-Görnert den Ansatz.
 
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