Special Lösungen für den Bau
Test Volvo FMX 450 6x4
Mit spezieller Optik und Feintuning mutieren die Volvo-Kipper zu Spezialisten fürs Grobe. Kann der klassische 6x4-Dreiachser der Konkurrenz von MAN + Co. Paroli bieten?Der erste Eindruck verläuft markengerecht. Die Türen öffnen leicht und schließen satt, der Weg ins Fahrerhaus ist nicht zu hoch und die Stufung moderat. Aber man steigt schräg nach hinten, weil sich die A-Säule nach hinten neigt. Die Kabine ist vollformatig breit, dennoch suggeriert das Platzangebot knappe Verhältnisse. Das mag freilich auch an der weit in den Innenraum ragenden Mittelkonsole liegen, die dem Fahrer mit ihren Bedienelementen weit entgegen kommt. Der FMX-Fahrer fühlt sich gleich auf Anhieb wohl, er ist mit dem Schweden schnell vertraut. Wohl geordnet präsentieren sich die Schalter, Lenkrad und Pedalerie gehen prima zu Hand und Fuß – mit der Einschränkung freilich, dass der Fahrer nicht zu groß sein sollte, die Sitzschienen für den Fahrersitz sind eindeutig zu kurz.
Aber immer begleitet den Fahrer das Wohlgefühl von Reife und Qualität, mit einwandfreien Sitzen, gut gemachten Oberflächen und soliden Bedienelementen. Alles passt für kräftige Hände, die man aber nicht braucht – mit dem FMX kommen auch Frauen prima zurecht. Für den Ausguck auf die Ladefläche braucht es einen gewaltigen Ausfallschritt. Vom Türausschnitt auf die Leiter, das geht zu weit, eine Standfläche in Höhe der Außenstauklappe wäre ideal. Wenn dann noch das Kippventil am Fahrersitz durch die neue Meiller-Fernbedienung ersetzt würde, könnte man auch mit geschlossener Fahrertür kippen.
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