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Gebrauchtwagen-Test: Volvo FH 12-460 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 02. Februar 2010 um 16:21 Uhr

Volvo FH Volvo-Käufer gehen keine Experimente ein – die schweren Volvos gelten als leistungsfähig, gut verarbeitet und hart im Nehmen. Gefragt sind FH-Sattelzugmaschinen mit Globetrotter-Fahrerhaus und Motoren mit 420 PS und mehr.


Gibt es einen Lichtschein am Ende des Tunnels? Jedenfalls der Handel mit gebrauchten Lastwagen zieht weiter an. So jedenfalls meldet es das Kraftfahrtbundesamt – allein der Oktober 2009 übertraf den Vorjahresmonat um 18,2 Prozent. Manche Analysten prognostizieren erste Anzeichen der Erholung, doch die Gebrauchtwagen-Experten beurteilen die Situation zurückhaltend. „Die Lager sind voll“, klagen sie, und verweisen auf das Wegbrechen der klassischen Nachfrager aus Osteuropa. Wer allerdings jetzt einen LKW braucht, sollte sich verstärkt bei den Gebrauchten umsehen. Hier gibt es Schnäppchen, eine gründliche Recherche lohnt sich.

Wer auf Produktreife setzt, kommt an der schwedischen Marke aus Göteborg kaum vorbei. Seit Anfang der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts produziert und verkauft man den Fernverkehrs-LKW FH, stetig verbessert durch Produktpflegemaßnahmen, die auch tiefer in die Technik eingriffen. Die durchwegs modernen 12-Liter-Motoren erhielten mehr Leistung, stets gepaart mit einem Zuschlag an Drehmoment. Mit der Einführung der Euro-5-Norm spendierte man einen knappen Liter mehr Hubraum und bis zu 540 PS, dazu eine hochwertige Inneneinrichtung und vernünftige Betten. Das im Vergleich knappe Platzangebot freilich bleibt dem FH erhalten, auch wenn es für den Alleinfahrer noch immer reicht. Als Volumenmodell für den Fernverkehr gilt der Volvo FH mit Globetrotter-Hochdachfahrerhaus – die Schweden waren die ersten, die mit einer Haube mehr Platz für die Mannschaft schafften. Den Beifall der Fahrer fand auch das FH-Cockpit, das stets mit guter Ergonomie und hoher Materialgüte überzeugte. Zug um Zug hielt der Fortschritt Einzug: mit neuer Elektronik und EBS-Scheibenbremsen, mit Frontunterfahrschutz und ACC-Abstandsregeltempomat. Das I-Shift-Getriebe mit 12 automatisierten Gängen sorgte für Aufmerksamkeit und bei der Presse für gute Noten.

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