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Dienstag, den 02. Februar 2010 um 16:35 Uhr |
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Er gehört bei Krone offiziell zur Baureihe Profi Box Carrier, die getestete Version heißt AZW 18 eL2B9. Im Prinzip ist das Fahrzeug ein alter Bekannter, in den Details jedoch ein Jungspund.
Tests mit Wechselanhängern und -aufbauten sind im Trailer-Test schon deshalb selten, weil man zum Umpritschen einen LKW mit Wechselrahmen haben sollte. Und diesen auszuleihen gestaltet sich nicht einfach. Gerade einmal vier WAB-Chassis sind im Testbericht-Verzeichnis (www.kfz-anzeiger.de) zu finden – das angesichts von 170 Trailer-Tests seit dem Jahr 2000. Dabei war der erste Lafettentest einer der ganz frühen Berichte in dieser Serie, erschienen im KFZ-Anzeiger 18/1993. In dem Artikel über einen AZW 18 von Krone wird lobend erwähnt, dass die Firma drei Luftkessel in das Fahrgestell baut, jeweils mit 60 l Volumen, wobei zwei ausschließlich die Luftfederung versorgen. An diese Sache erinnerte ich mich, als ich im Juni 2009 in Werlte wegen anderer Baureihen zugange war. Beim kurzen Blick über einen AZW, der am Krone-Forum stand, waren zweimal 80 l Luftkessel zu erkennen – das ist heute Standard. Warum nicht mehr? Diese Frage hat Krone sich auch gestellt und an einem AZW einen dritten Kessel mit 60 l Volumen unter den hinteren Tragarm installiert, macht also 220 l insgesamt und somit mehr als in alten Zeiten. Was das bringt? – Ehrlich gesagt, kann ich das derzeit noch nicht beantworten. Die Betonung liegt auf „noch“. Und das kam so: Ursprünglich sollte es eine Testanordnung in der Art geben: abgestellte Pritsche bis zur Halskrause laden und dann mit Maschine oder Chassis heben. Schon beim vorher absolvierten Test mit beladenen Wechselpritschen (Bericht ab Seite 34) kam mir die Idee, wir müssten einen Luftvorrats-Test so einrichten, dass ihn jeder Wechselpritschen-Unternehmer in zehn Minuten selbst durchführen kann.
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