Bulgarien/Rumänien

Kabotageverbot verlängert

Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat Ende vergangenen Jahres die möglichen Konsequenzen einer Freigabe der Kabotage in Bezug auf Bulgarien und Rumänien im Güterkraftverkehr untersucht und in einem Bericht zusammengestellt. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass eine derartige Freigabe erhebliche Auswirkungen auf den stark geschwächten deutschen Güterkraftverkehrsmarkt gehabt hätte.


Der Bericht diente seinerzeit der Entscheidungsfindung im Bundesverkehrsministerium (BMVBS), die Übergangszeit für das Kabotageverbot zu verlängern. Inzwischen hat das BMVBS das Verbot um zwei weitere Jahre bis zum 31. Dezember 2011 verlängert.

Laut BAG-Bericht haben sich in den ersten rund drei Jahren der EU-Mitgliedschaft die Kostenunterschiede zwischen Deutschland und den beiden neuen EU-Mitgliedstaaten zwar verringert. Erhebliche Kostenvorteile der Unternehmen aus Bulgarien und Rumänien bestünden allerdings nach wie vor insbesondere im Personalbereich, aber auch bei den Kraftstoffkosten.

Der vollständige Bericht steht auf der Homepage des BAG unter www.bag.bund.de kostenlos zum Download zur Verfügung.



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