27.12.10
Umweltzonen
Weitere Innenstädte mit verschärften Auflagen
Ab 1. Januar 2011 sind die Umweltzonen von Augsburg, Osnabrück, Düsseldorf, Krefeld und Wuppertal für die rote Plakette tabu. Dann dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner und gelber Schadstoffplakette an der Frontscheibe in die Innenstädte fahren. Eine Liste aller Städte mit Umweltzonen veröffentlicht das Umwelbundesamt.
Darauf weist die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hin. Wer gegen die Bestimmung verstößt und bei einer Polizeikontrolle erwischt wird, muss 30 Euro bezahlen und erhält einen Punkt in Flensburg. Die Prüf- und Sachverständigenorganisation GTÜ rät deshalb allen Autofahrern, die noch mit einem alten Diesel unterwegs sind, ihr Fahrzeug so schnell wie möglich in einer Fachwerkstatt mit einem Partikelfilter nachrüsten zu lassen. Dies erlaubt auch künftig die freie Fahrt in allen Umweltzonen. Zudem sinkt mit einem Partikelfilter an Bord die Kraftfahrzeugsteuer.
Die GTÜ-Nachrüstdatenbank gibt unter www.feinstaub.gtue.de detailliert Auskunft darüber, ob ein PKW, Wohnmobil oder Transporter ohne Partikelfilter nachrüstbar ist, wie hoch die Kosten dafür sind und welche Schadstoffplakette das Fahrzeug dann erhält. In der Datenbank ist ständig aktuell das deutsche Marktangebot an Filtersystemen hinterlegt.
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Immer mehr Städte und Regionen in Europa richten Umweltzonen ein – von London bis Wien. Betroffen sind vor allem Fahrzeuge, die nicht mindestens der Euro-2-Norm entsprechen.



