Sicherere Fahrzeuge, stärkere Verkehrskontrollen: Der Straßenverkehr in Europa soll weniger gefährlich werden. Die EU-Kommission will anhand diverser Maßnahmen die Zahl der Verkehrstoten in den kommenden zehn Jahren halbieren.
Trotz erheblicher Fortschritte sterben auf Europas Straßen immer noch 100 Menschen täglich, heißt es.
In den nächsten Jahren treten etliche neue Regelungen in Kraft: Unter anderem werden LKW und Busse verpflichtend mit Notbremssystemen ausgestattet. PKW- und LKW-Insassen werden künftig per Warnsignal aufgefordert, sich anzuschnallen. Für den Bau von Straßen, Tunnels und anderer Infrastruktur gibt die EU nur noch Fördergelder, wenn strenge Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die Kommission möchte dies möglichst auf alle EU-Finanzierungen ausdehnen.
Die Kommission appelliert zudem an die EU-Mitgliedsländer, die Verkehrsregeln besser durchzusetzen und zu überwachen. Gerade das Fahren unter Alkoholeinfluss solle nicht nur bestraft, sondern von vornherein verhindert werden. So erwägt die Kommission, für Schulbus- und andere Berufskraftfahrer verbindliche alkoholempfindliche Wegfahrsperren (Alcolocks) vorzuschlagen. Verbessert werden soll auch die Qualität der Fahrschulausbildung.
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