| Mauterhöhung: Spediteure fürchten Insolvenz |
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| Mittwoch, 18. Juni 2008 16:07 |
Für reichlich Unmut bei den mittelständischen Transportunternehmen sorgt die am 18. Juni vom Bundeskabinett verabschiedete Mauterhöhung, die – je nach Schadstoffklasse – zwischen 40 und 90 Prozent liegt. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) befürchtet nun eine Insolvenzwelle. Er kritisiert den fehlenden Zusammenhang mit einer Mautspreizung zum Klimaschutz sowie die mangelnde Unterstützung des Transportgewerbes seitens der Regierung. Laut Verband ist der Transportsektor ohnehin schon mit den stetig steigenden Kraftstoffpreisen konfrontiert. Die Weitergabe in den Märkten gelinge erst zeitversetzt und dann auch nur zum Teil. Die Mauterhöhung treffe letztendlich auch den Verbraucher, heißt es weiter. Auch nicht einverstanden zeigt sich der Verband mit der Äußerung der Regierung, dass „alte Stinker“ zu Kasse gebeten würden. „Fahrzeuge, die gerade einmal 2 oder 3 Jahre alt sind, sollen 70 Prozent mehr Maut zahlen. Und selbst bei umweltfreundlichster LKW-Technik, die erst im Herbst nächsten Jahres verbindlich vorgeschrieben ist, schlägt die Mauterhöhung mit 40 Prozent zu Buche“, heißt es in einer Presseerklärung des BGL. |
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