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Scania: Euro 5 ohne Nachbehandlung PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 05. September 2007 09:44
news
Ein Abgasturbolader mit va-
riabler Geometrie (VGT),
der in den neuen Euro-5-
XPI-Motoren ohne Nach-
behandlung eingebaut wird.

Dem schwedischen Nutzfahrzeughersteller Scania ist nach fünfjähriger Entwicklungszeit ein technologischer Durchbruch gelungen: die Euro-5-Schadstoffnorm, die EU-weit im Oktober 2009 in Kraft tritt, ohne eine Abgasnachbehandlung zu erreichen.

Die neue Euro-5-Motorenplattform von Scania mit Leistungen von 230 bis 480 PS steht nun kurz vor der Markteinführung. Mehrere neue Technologien, einschließlich der neuen Common-Rail-Kraftstoffeinspritzung Scania XPI (Extra High-Pressure Injection), sollen souveräne Fahrleistungen bei geringem Kraftstoffverbrauch ermöglichen.
Zwei der neuen Motoren, die Scania für den Einsatz in Städten und Ballungsgebieten entwickelt hat, erfüllen auch die EEV-Norm.

Als Erstes werden Fünf- und Sechszylinder-Reihenmotoren auf den Markt gebracht. Diese Motorenplattform wird in den nächsten Jahren nach und nach die aktuelle Plattform ersetzen. Von Anfang an hat Scania seine neue Motorenplattform für Abgasrückführung EGR (Exhaust Gas Recirculation) und für seine neue gemeinsam mit Cummins entwickelte Hochdruckeinspritzung Scania XPI optimiert. Mit der Abgasrückführung werden die Emissionen bereits bei der Verbrennung reduziert, so dass eine Ausrüstung für Abgasnachbehandlung sowie Tanks für Additive an Bord des Fahrzeugs überflüssig werden.

 
 
 
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