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Freitag, 07. September 2007 08:24 |
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(Online-Meldung) Seit November 2006 beteiligt sich Hellmann Worldwide Logistics am niedersächsischen Feldversuch mit dem 25,25 Meter langen LKW - dem Eurocombi.
Mehr als 110.000 Kilometer wurden bisher unfallfrei und ohne besondere Vorkommnisse zurück gelegt. Treibstoffverbrauch und Fahrverhalten seien mit herkömmlichen LKW vergleichbar. Der Vorteil liege in der höheren Laderaumkapazität von 158 Kubikmetern im Vergleich zu den klassischen 90 bis 100 Kubikmetern. Die Ersparnis beim Dieselverbrauch liegt bei Hellmann seit Beginn des Feldversuchs bei 18.000 Litern Kraftstoff. „Wir sind überrascht, dass die Umweltverbände sich gegen dieses Verkehrskonzept aussprechen, da durch den Einsatz des Eurokombis der Schadstoffausstoß im Straßenverkehr extrem verringert wird. Anstatt von drei Fahrzeugen könnten künftig zwei LKW das gleiche Ladevolumen befördern, “ so der geschäftsführende Gesellschafter Klaus Hellmann. Weiter sagt er: Eine Ablehnung des Fahrzeugkonzeptes wäre für Deutschland ein Wettbewerbsnachteil, da andere EU-Staaten wie Skandinavien und die Niederlande bereits Eurocombi-Fahrzeuge zugelassen haben.“
Entscheidend ist für Hellmann vor allem das Volumen, nicht das zulässige Gesamtgewicht. 48 Tonnen hält das Unternehmen für ausreichend. Aufgrund der zwei zusätzlichen Achsen und des dadurch verringerten Bremswegs sieht man auch kein erhöhtes Gefährdungspotential im Straßenverkehr oder bei der Fahrbahnbelastung.
„Unser Testergebnis zeigt, dass im Vergleich kein höheres Sicherheitsrisiko besteht und der Eurocombi wesentlich umweltverträglicher ist. Wir sprechen uns auf jeden Fall für den weiteren Einsatz aus. Beim erwarteten steigenden Verkehrsaufkommen in den nächsten Jahren kann hier der Eurocombi neben einer sinnvollen Verkehrspolitik helfen, den Straßentransport zu entlasten. Die Schiene kann dieses Volumen keineswegs auffangen,“ fasst Klaus Hellmann zusammen.
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