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Mittwoch, 15. August 2007 09:45 |
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(Online-Meldung) Eine Zulassung der Eurocombis könnte nach Einschätzung der Allianz pro Schiene in Deutschland zu ähnlichen Katastrophen wie bei dem Brückeneinsturz in Minneapolis (USA) Anfang August führen.
Durch die Einführung der bis zu 25,25 Meter langen und bis zu 60 Tonnen schweren Riesen-LKW wird von Gutachtern mit einer Verlagerung des Schienenverkehrs von bis zu 55 Prozent auf die Straße gerechnet. Die Verkehrs-Infrastruktur wird dadurch langfristig überfordert, so das Bündnis. Das Verkehrsvolumen, für das die Autobahnen und Brücken in den USA ursprünglich ausgelegt worden sind, ist laut US-Verkehrsexperten weit überschritten worden. Eine aktuelle Studie der Amerikanischen Vereinigung der Landesautobahnen komme zu dem Ergebnis, dass sich bei einer Steigerung des LKW-Gewichts um 25 Prozent die Belastung der Verkehrsbauten um 300 Prozent erhöht. Über die Zulassung der Gigaliner in Deutschland wollen die Verkehrsminister der Länder auf ihrer Konferenz im Oktober dieses Jahres entscheiden.
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